Ein Erfahrungsbericht von Annika

Was hat Sie dazu bewegt nach Perm zu gehen?                                                                              

Im Zuge meines Studiums International Business an der Hochschule Anhalt habe ich mich dazu entschlossen, ein Jahr an der Partneruniversität Permer Nationale Polytechnische Forschungsuniversität zu studieren.

Ich bin froh darüber, die Entscheidung getroffen zu haben und für ein Jahr in das Uralgebiet zu ziehen. Die Stadt Perm bietet die besten Möglichkeiten, sich eine ganz andere Seite von Russland anzusehen als in Moskau und Sankt Petersburg. Durch die gute Lage von Perm und die Bahnanbindungen habe ich Reisen nach Kasan, Jekaterinburg, Tscheljabinsk, Slatoust und nach St. Petersburg unternommen.

Wie ist das Studium an der Polytechnischen Forschungsuniversität Perm organisiert?

Das Studium an der Polytechnischen Forschungsuniversität Perm empfiehlt sich auf jeden Fall nur, wenn gute Russischkenntnisse vorhanden sind. Alle Professoren waren immer sehr hilfsbereit und auch viele meiner Kommilitonen haben mir geholfen, doch der Unterricht ist anspruchsvoll. Mir hat vor allem gefallen, dass der Unterricht sehr praktisch orientiert war und wir die Möglichkeit hatten, sehr viele Projekte durchzuführen und die Theorie in die Praxis umzusetzen.

Wie haben Ihnen die Unterkünfte gefallen?

Das Wohnheim der Universität, in dem ich gewohnt habe, war eins der wenigen Dinge, die mir am Anfang ein Wenig Probleme bereitet haben. Jedoch kann ich sagen, dass man sich schnell an das Leben im Wohnheim gewöhnt und die anfänglichen Schwierigkeiten bei mir schnell verflogen sind.

Was gibt es Besonderes zu beachten?

Ich würde Jedem empfehlen, sich auch viele Städte anzuschauen und sich nicht von dem Klima abschrecken zu lassen, denn auch wenn es im Winter oft kälter als -20 Grad waren, gewöhnt man sich doch schnell an den langen Winter und die Kälte. Eine Investition in gute und warme Winterkleidung bleibt jedoch auf jeden Fall nicht aus.

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Was können Sie zum Thema Alltag und Freizeit in Perm sagen?

Die Stadt Perm bietet vor allem viele Möglichkeiten für Theater- und Opernbesucher und auch für Besuche in den Museen. Mir hat besonders das Ballett und die Oper gefallen, die beide als eine der Besten Russlands zählen. Im Sommer blüht die Stadt auf und es gibt viele Möglichkeiten spazieren zu gehen – die Lieblingsbeschäftigung meiner russischen Kommilitonen.

Was ist Ihr persönliches Fazit?

Ich habe in Perm viele neue Freunde gefunden und würde das Studium in Perm jedem empfehlen, der ein kleines russisches Abenteuer abseits der Großmetropolen sucht.

 

Im Rahmen der internationalen Projektwoche im April/Mai 2015 hatte der Studiengang International Business Besuch von Studenten und den Betreuern der Permer Nationalen Polytechnischen Forschungsuniversität (PNPFU) aus Russland.

Der Studiengang International Business pflegt eine langjährige Partnerschaft zur PNPFU und lud auch in diesem Jahr zum Austausch ein. Unter der organisatorischen Leitung von Prof. Dr. Jörg Schmidt sowie der inhaltlichen Betreuung von unserer Russischlehrerin Frau Antje Fechner stand diese internationale Projektwoche unter dem Schwerpunkt der semantischen und morphologischen Betrachtung regionaler Markenprodukte.

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Zunächst lernten unsere russischen Gäste den Hochschulcampus in Bernburg kennen, wo der Fachbereich Wirtschaft und Landwirtschaft angesiedelt sind. Später wurde dann die Stadt Bernburg besichtigt.

Am nächsten Tag fuhren alle Gäste und Betreuer nach Schönebeck, um das Unternehmen Nammo-Schönebeck kennen zu lernen. Da Sachsen-Anhalt ein Bundesland ist, das reichlich UNESCO-Kulturerbe zu bieten hat, durfte natürlich ein Ausflug in unsere Landeshauptstadt Magdeburg und die Besichtigung des Doms nicht fehlen.

Innerhalb der internationalen Projektwoche standen mehrere schöne Exkursionen auf dem Plan, aber die Studenten bereiteten sich auch ausgiebig auf Ihre Vortragsreihe zum genannten Projektthema im Bereich Marketing vor.

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Unter der engagierten Moderation von Frau Fechner stellten die Permer Studenten dabei in verschiedenen Präsentationen die Geschichte Perms, das Handelsnetz VIVAT, Permer Süßwaren, Tees, Säfte und Restaurants vor. So erfuhren unsere Studenten, die im deutsch-russischen Zweig International Business studieren, dass die Schokolade Aljonka, mit dem lieben Kindergesicht auf der Verpackung, für eine glückliche und zufriedene Kindheit für viele Generationen in Russland steht.

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Weiterhin erfuhren alle Gäste der Vortragsreihe, dass russische Sagen und Volksmärchen, die Geschichte, die Permer Region und der Ural sowie die Natur wichtige Faktoren sind, die von verschiedenen Herstellern für die Verpackung von Süßwaren genutzt werden. Natürlich durften alle anwesenden Gäste dabei auch einmal in den Genuss russischer Süßwaren kommen.IMG_9874

Die IBS-Studenten der Hochschule Anhalt stellten im Anschluss regionale Produkte des Bundeslandes Sachsen-Anhalt vor und zeigten dabei ihre russischen Sprachkenntnisse. Auch hierbei handelte es sich hauptsächlich wieder um die Präsentation von Süßwaren wie viba sweets aus Ascherleben oder wikana (Kekse) aus Lutherstadt Wittenberg.  Diese Vortragsreihe und der gemeinsame Austausch waren für alle Beteiligten eine lehrreiche und süße Erfahrung.

Das weitere Besuchsprogramm für die russischen Gäste sah dann noch Exkursionen zu den Firmen Aurec in Bernburg und Mercateo in Köthen sowie einen Besuch beim Präsidenten der Hochschule, Herrn Prof. Dr. Orzessek in Köthen vor. Abgerundet wurde der Aufenthalt der russischen Gäste schließlich durch kulturelle Ausflüge nach Wernigerode, Berlin und Leipzig, an dem sich auch Studierende aus Bernburg zur Betreuung beteiligten.

Allen Helfern an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Wir freuen uns auf Juni, wenn die Studenten der Hochschule Anhalt nach Perm gehen werden, um an der Permer Nationalen Polytechnischen Forschungsuniversität ihre internationale Projektwoche durchzuführen.

Am 29.04.2015 besuchten Frau Jones und Frau Hartung vom Eastern Institute of Technology aus Neuseeland die Hochschule Anhalt in Bernburg. Das EIT New Zealand ist eine unserer zahlreichen Partnerhochschulen, die Studierende im Studiengang International Business als Partnerhochschule für ihr Auslandsjahr im fünften und sechsten Semester wählen können.

IMG_9863Unsere Gäste haben in einer Präsentation das EIT New Zealand sowie Study Applied Sciences New Zealand vorgestellt. Unsere Studierenden wurden darüber informiert, wie der Campus in Neuseeland aufgebaut ist, welche Unterkunftsmöglichkeiten existieren, wie sich das Studentenleben dort gestaltet und welche Kursmöglichkeiten und Abschlüsse es gibt. Darüber hinaus wurden Bewerbungstipps gegeben und es wurden viele Informationen ausgetauscht.

IMG_9864Als kleine Besonderheit wurde auch ein Film gezeigt, der unsere derzeitigen Studentinnen im Auslandsjahr am EIT New Zealand zeigt. Das waren eine schöne Überraschung und ein toller Einblick! Wir möchten uns ganz herzlich bei Frau Jones und Frau Hartung für den Besuch bedanken!

 

Ein Erfahrungsbericht von Klaus

Wie ist das Studium an der CPUT organisiert?

Das Studium an der CPUT ist ganz anders, als das an der HS Anhalt. Ich persönlich studiere hier Management. Die Lecturer sind alle super nett und helfen, wo sie können. Auch der Auslandskoordinator Mr. Peck ist einfach super. Bei ihm ist man in den besten Händen hier.

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Was können Sie zum Thema Alltag und Freizeit in Kapstadt sagen?

In diesem Punkt ist Kapstadt wahrscheinlich eine der schönsten Städte der Welt. Kapstadt hat in puncto Freizeit alles zu bieten, was man sich wünschen kann. Ich gehe in meiner Freizeit mit einem Kommilitonen der HS Anhalt hier Golf spielen, da es hier wunderschöne Plätze gibt und für Studenten ist Golfen hier wirklich sehr günstig. Außerdem gehen wir alle zusammen viel wandern (Tafelberg oder Lion’s Head z.B.), am Strand joggen oder besuchen Märkte und Nationalparks. Auch ohne viel Geld kann man in Kapstadt wahnsinnig viel unternehmen

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Was gab es bei der Vorbereitung zu beachten?

Nachdem es 2010 in Südafrika Gesetzesänderungen im Bereich der Einwanderungspolitik gab, war die Vorbereitung für das Visum am Anfang ein wenig chaotisch, vor allem als die Botschaft meinen Visumsantrag unkommentiert zurückgeschickt hat, wurde ich leicht panisch. Im Endeffekt hatte nur ein Nachweis gefehlt, dass ich die Gebühr für das Study Visa bezahlt habe.

Bedenkt, dass ihr euch in Südafrika privat krankenversichern müsst, sonst bekommt ihr kein Visum. Ich würde Momentum Health empfehlen. Diese Versicherung kostet 25 € im Monat und deckt auch private Krankenhäuser ab. Aber die CPUT schickt euch noch eine Liste mit Versicherungen.

Welche Empfehlungen gibt es bei der Bewerbung für die CPUT?

Bei der Bewerbung an der CPUT gab es keinerlei Probleme. Einfach das Bewerbungsformular ausfüllen und die CPUT wird sich irgendwann bei euch melden. Dann müsst ihr noch einen CV und einen Letter of Motivation schreiben. Irgendwann bekommt ihr die Formulare für die Fächerwahl zugeschickt, die von der Hochschule Anhalt unterschrieben und abgestempelt werden müssen. Danach bekommt ihr von der CPUT den Brief für den Visumsantrag.

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Was gibt es beim Thema Impfungen zu beachten?

Es gibt keine Pflichtimpfungen, allerdings habe ich mich zur Vorsicht gegen Hepatitis A und B und Gelbfieber impfen lassen (Kosten insgesamt ca. 100 €). Die Impfungen, wie Tetanus etc. mussten bei mir nicht aufgefrischt werden, würde ich aber Jedem empfehlen. Einfach mit eurem Arzt absprechen.

Wir gefallen Ihnen die Unterkünfte an der CPUT?

Es gibt eine Unterkunft, die von der Universität zur Verfügung gestellt wird. Diese soll sehr günstig sein. Momentan werden die Studentenwohnheime renoviert, aber ich habe mir eine private Wohnung gesucht. Ich wohne in Milnerton. Milnerton ist mit dem Bus oder dem Auto etwas 15 min vom Stadtzentrum entfernt und ein sicherer Stadtteil, der direkt am Strand zur Westküste liegt. Speziell für Leute, die Interesse am Surfen haben, ist Milnerton perfekt.

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Was ist Ihr bisheriges Fazit?

Ich bin jetzt seit fast 3 Monaten hier und kann noch immer nur von Kapstadt schwärmen. Sicherlich kommt einem diese Stadt nach Sonnenuntergang ein bisschen gruselig vor, aber solange man sich an bestimmte Regeln hält und zwielichtige Gegenden meidet, ist Kapstadt sicherlich eine der tollsten Städte der Welt. Bisher habe ich keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht. Die Afrikanischen Kommilitonen sind überwiegend auch super nett und wir haben in den Vorlesungen viel Spaß. Dadurch, dass die afrikanischen Kommilitonen alle nebenbei arbeiten, machen wir privat leider nicht so viel mit Ihnen. Im Juni planen wir HS Anhalt Studenten einen Trip zum Krüger Nationalpark, auf den wir schon sehr gespannt sind.

von Michael Farrenkopf

Vorbereitung (Planung, Organisation und Bewerbung bei der Gasthochschule) 

Die Bewerbung sowie Planung verlief ohne Konflikte und war sehr gut organisiert.

Unterkunft 

Die Gasthochschule hat Appartements im örtlichen Studentenwohnheim angemietet und stellt diese gegen ein monatliches Entgelt von 340€ (Einzelzimmer im 2-Zimmer Appartement) zur Verfügung. Dieser Preis ist allerdings deutlich höher als eine eigene Einmietung. Auch kann der Mietvertrag nur für die gesamte Studiendauer geschlossen werden und ist unkündbar. Die Hochschule ist bemüht die Appartements mit gemischten Nationalitäten zu füllen und somit ist hier schon eine kulturelle Erfahrung im Bezug auf internationales Zusammenleben möglich.

Studium an der Gasthochschule 

Die Hochschule ist durch und durch transparent und klar strukturiert. Es werden äußerst interessante Kurse angeboten und Professoren sind jederzeit persönlich und per E-Mail anzutreffen. Es wird große persönliche Unterstützungen in der Planung des Semesters geboten und etwaige Kursüberschneidungen werden versucht weitestgehend zu umgehen.

Die Professoren investieren viel Arbeit in didaktische Mittel abseits des Frontalunterrichts und lockern somit den Studienalltag durch Gruppenarbeiten, Präsentationen oder Fallstudien erheblich auf. Hierbei kommt auch die internationale Erfahrung durch und durch die Gruppenarbeiten kommt ein großer Lerneffekt zustande.

Die Prüfungen sind fair gestellt und werden schnell korrigiert. Selbst bei Nichtbestehen wird in kürzester Zeit ein Nachholtermin angeboten und man muss kein ganzes Semester warten.

Die Professoren sind bemüht von jedem Studierenden am Ende des Semesters ein Feedback-Formular zu bekommen und nehmen sich dieses auch zu Herzen.

Das gesamte Studium wird zentral mit dem Online-Tool „Moodle“ organisiert welches enorm strukturierend für die eigene Planung wirkt.

Alltag und Freizeit 

Es gibt viele Sport und Freizeitangebote von der Hochschule und der angrenzenden Universität. Auch bietet das Erasmus Student Network (=ESN) großartige Ausflüge und interkulturelle Zusammenkünfte an.

Fazit (beste und schlechteste Erfahrung) 

Ich würde diesen Aufenthalt jederzeit wiederholen, ich habe tolle Menschen kennenlernen dürfen und erfahren wie nah das Verhältnis zu Professoren trotz großer Kurse sein kann. Leistungen werden nicht ausschließlich in einer semesterzusammenfassenden Klausur am Ende der Periode abgefragt sondern werden kontinuierlich in verschiedenster Weise evaluiert. Dieses System liegt mir sehr gut und unterscheidet sich doch deutlich von der hiesigen Prüfungsart.

Die schlechteste Erfahrung war dann wohl die traurige Abreise!

 

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Snowboard fahren kann man im benachbarten – aber sehr kleinen – Skigebiet.

 

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Manchmal weiß man nicht wo der Weg oder die Straße ist, ein Glück gibt es Schilder!

 

Erfahrungsbericht meines Erasmusaufenthalts 2012/13 – in Finnland an der Saimaa University of Applied Sciences –

von Christina Röseler

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Heutzutage gibt es so viele Möglichkeiten für einen Auslandsaufenthalt. Warum sollte ich das nicht auch machen? Es sieht super im Lebenslauf aus, du sammelst Erfahrungen, die dich dein Leben lang begleiten, erfährst mehr über dich, lernst eine andere Kultur kennen und die andere Sprache etc. So viele gute Eigenschaften, dass es sich doch lohnt einfach seine gewohnte Umgebung hinter sich zulassen und etwas Neues auszuprobieren.

Ich habe mich bei meiner Hochschule informiert, welche Partnerhochschulen ich zur Auswahl habe. Nach längeren überlegen hab ich mich für Finnland, Lappeenranta entschieden. Warum? Die Skandinavischen Länder faszinieren mich. Die Natur, die Kultur, die Menschen und natürlich die Kälte im Winter inklusive Dunkelheit. Als die Entscheidung gefallen ist, wo es nun hingeht, habe ich keine Zeit verloren und habe mir die Anmeldeformulare von unserer Erasmusabteilung der Hochschule geholt. Denn der ganze Bewerbungs – und Einschreibevorgang dauert seine Zeit und man sollte 2 Semester vorher mit der Planung beginnen. Zur Bewerbung gehört ein Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnis, Immatrikulationsbescheinigung und ein Learning Agreement (Formular über deine Fächer, die du an deiner Gasthochschule besuchen möchtest). Leider hat es eine Weile gedauert, bis ich schließlich meine Zusage bekam und dann musste alles schnell gehen: ich brauchte eine neue Bankverbindung, wo ich auch in Ausland kostenlos Geldabheben könnte (einfach mal bei Banken informieren), ich brauchte eine Auslandskrankenversicherung, die ich dann bei ADAC abgeschlossen hatte (sehr einfach und schnell) und dann war ich auch schon startklar.

Der E-Mailkontakt mit meiner Gasthochschule verlief ohne Probleme. Dir wurde mitgeteilt wo du wohnst und mit wem du wohnst, wer dein Tutor ist und wie es preislich aussieht.

Gleichzeitig wurde dir auch die E-Mailadresse deiner Mitbewohner zugeschickt, was mir sehr gefiel, da du dich mit ihm/ihr austauschen könntest. Dein Tutor ist für dich in der Startphase verantwortlich. Er holt dich vom Bahnhof, Flughafen oder Bus ab und bringt dich sicher zu deiner Wohnung. Er zeigt dir die Gegend, die Universität und Christina Röseler / Studiengang: International Business ERASMUS – Studium an der Saimaa University of Applied Sciences in Finnland WiSe 2012/13

hilft dir bei sämtlichen Fragen, die du hast. Man braucht keine Angst zu haben, am Anfang alleine und hilflos dazustehen. Es wird sich rührend um dich gekümmert.

Mit dem Flieger ging es dann von Berlin nach Riga und von Riga nach Lappeenranta. Am Flughafen angekommen wartete auch schon mein Tutor auf mich, der mich sehr herzlich willkommen hieß und mich sicher mit dem Taxi zu meiner Wohnung fuhr. Ich war schon sehr gespannt darauf, denn ich musste nicht was mich erwartet aber ich war positiv überrascht. Ich wohnte in einer 2 Raumwohnung mit einer weiteren Deutschen zusammen. Die Wohnung war groß und hell mit Balkon, die Zimmer ausreichend mit Bett, Regal, Schreibtisch, Stuhl und Schrank eingerichtet und das Bad war auch gut. Es gibt zu jeden Haus eine eigene Sauna (typisch für Finnland und auch sehr zu empfehlen) und einen eigenen Waschraum, diese man kostenlos nutzen kann. Die Miete betrug 340€ mit Internetanschluss, Heizung, Wasser, Waschraum – und Saunanutzung. Ich hatte einen Fußweg von 20 Minuten bis zur Universität. Wem das zu lang ist, kann sich auch ein Fahrrad kaufen. Die Studenten verkaufen zu jedem Semester Fahrräder für wenig Geld. Einfach die Augen aufhalten. Es gibt Wohnungen direkt an der Uni aber auch welche, die mitten in der Stadt sind und man 30 Minuten mit dem Bus fährt.

Die Busverbindungen sind super aber leider auch sehr teuer. Es ist zu empfehlen sich in der Universität eine Busfahrkarte zu holen. Das spart Zeit beim Einsteigen im Bus, da man keine Fahrkarte einlösen muss und spart auch Geld, wenn man den Bus öfter nutzt.

Die ersten Tage habe ich damit verbracht, mir die Gegend anzuschauen und mich vertraut damit gemacht. Der erste Unitag ging sehr schnell vorbei und war auch gar nicht so schlimm. Jeder besucht eine Informationsveranstaltung, wo man zusammen mit den anderen Studenten des Studienganges sitzt und einen erklärt wird, wie man sich bei den Kursen anmeldet, sich seinen Stundenplan zusammenstellt und die Universität wird einen gezeigt. Die Programme für die Kurssuche und Stundenplanzusammenstellung ist sehr kompliziert, hat man den Dreh aber erst einmal raus, ist es gar nicht mehr so schlimm.

Man findet auch schnell Anschluss an die anderen und tauscht sich aus. Am Anfang gibt es ein bisschen Papierkram zu erledigen aber da immer jemand da ist, den man fragen kann, ist das überhaupt kein Problem. Christina Röseler / Studiengang: International Business ERASMUS – Studium an der Saimaa University of Applied Sciences in Finnland WiSe 2012/13

Wenn man die erste Woche erst einmal hinter sich hat, dann fangen auch die Parties an. Die Organisation „ESN“ organisiert Parties für die Studenten in Finnland, gerade auch für die Erasmusleute. Sie organisieren auch Trips durch ganz Finnland und Russland, an denen man Teil nehmen kann. Am besten man lässt sich den Trip nach Stockholm mit dem Schiff nicht entgehen😉

Durch die Parties und den Trips, findet man sehr schnell neue Bekannte und eventuell auch Freundschaften für immer.

Ansonsten hast du aber auch so Möglichkeiten den Abend mit Freunden in einer Bar oder Disco zu verbringen. In Lappeenranta gibt es nicht die große Auswahl an Discos aber mit den richtigen Leuten wird es schon witzig. Es gibt 3 Clubs in Lappeenranta: Ilta, Ilona und das Gigglin Marlin. Alle 3 zu empfehlen für Studenten. Die Preise sind natürlich im Gegensatz zu Deutschland nicht zu vergleichen. In Finnland ist der Alkohol nunmal extrem teuer.

Zurück zur Uni und zu den Vorlesungen 

Die Professoren sind alle sehr freundlich und du darfst Sie mit Vornamen ansprechen. Wenn du Probleme haben solltest, helfen Sie dir gern. Die Universität ist sehr modern und technisch top ausgestattet. Ausreichend Computerpools mit Scanner und Drucker zur kostenlosen Nutzung und natürlich einer hervorragenden Internetverbindung. Das Mensaessen ist nicht schlecht, es ist sehr günstig und man kann Wasser trinken und Brot essen so viel man möchte. Zu meckern gibt es daran nichts. Das Semester ist in 2 Perioden aufgeteilt. Die erste Periode geht über 2 Monate und danach kommen die Prüfungen, der Fächer die man in der ersten Periode besucht hat und danach schließt die zweite Periode an, wo man auch wieder 2 Monate Vorlesungen besucht und anschließend die Prüfungen schreibt.

Alles in allem war es für mich eine tolle Erfahrung in Finnland. Die Menschen dort sind ein bisschen schüchtern und distanziert aber trotzdem hilfsbereit. Die Dunkelheit im Winter macht ein bisschen zu schaffen, da morgens um 9.00 die Sonne aufgeht und nachmittags um 14.00 Uhr unter, so dass um 15.00 Uhr absolut dunkel ist.

Ich habe wirklich klasse Erfahrung gesammelt und neue Freunde gefunden. Ich empfehle es jeden, einfach ins Ausland zugehen, für eine bestimmte Zeit. Die Erfahrung kann euch niemand geben und auch niemand wieder mehr nehmen…

Von S. Bach, Studiengang International Business, Deutsch-Englischer Zweig.

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International Business studieren in Bernburg an der HS Anhalt, das beinhaltet vier Semester Grundstudium in Bernburg inklusive intensiver Sprachkurse und dann ein ganzes Jahr an einer der Partneruniversitäten weltweit. Das International Business Programme (IBP) gibt es in drei Sprachprofilen und dementsprechend stehen Kooperationspartner im englisch-, französisch- und russisch-sprachigem Raum zur Verfügung.

Ich bin vor ein paar Tagen von meinem Auslandsjahr in Kapstadt, Südafrika zurückgekehrt und möchte euch gern einen kurzen Erfahrungsbericht geben. Die Partneruniversität in meinem Fall war die Cape Peninsula University of Technology (CPUT) in Cape Town, South Africa. Den Rest des Beitrags lesen »

Was haben Sie an der Hochschule Anhalt studiert und wann haben Sie Ihr Studium abgeschlossen?

Im Jahr 2006 habe ich mein Studium an der Staatlichen Universität für Wirtschaft und Finanzen in St. Petersburg angefangen. Nach 2 Jahren allgemeiner Wirtschaft erfolgte eine Spezialisierung. Ich habe mich für Marketing und Kommerz entschieden. Durch meine guten Leistungen bekam ich die Möglichkeit in Deutschland an der Hochschule Anhalt in Bernburg zu studieren. Der Studiengang International Business im russischen Zweig erweiterte meine theoretischen Kenntnisse und vertiefte diese durch einen ausgeprägten Praxisbezug. Nach einem Semesterpraktikum in einer Full-Service Werbeagentur in Halle (Saale) habe ich meine Bachelorarbeit geschrieben. Die enge Partnerschaft meiner Universität in St. Petersburg und der Hochschule Anhalt ermöglichte es mir, ein Doppeldiplom zu erhalten. Somit endete mein Studium und es ging los mit der Arbeitssuche.

Wie haben Sie Ihre Anstellung bekommen und wann haben Sie dort angefangen zu arbeiten?

Ich habe mich bundesweit beworben. Für mich war es wichtig, meine Sprachkenntnisse im alltäglichen Arbeitsgeschäft anzuwenden. So habe ich nach großen Firmen gesucht, die unter anderem international tätig sind. Nach einigen Monaten Bewerbungsmarathon und unendlich vielen Vorstellungsgesprächen habe ich mich für eine Stelle bei der redblue Marketing GmbH in München entschieden. Das ist eine große Marketing Agentur, die zum Media-Saturn Holding gehört und Werbung für Media-Markt und Saturn für insgesamt 12 Länder produziert. Durch diese große Expansion werden Mitarbeiter aus 12 verschiedenen Ländern unter einem Dach beschäftigt. Der Arbeitsablauf ist unglaublich spannend, da die gesamte Werbemittelproduktion aus der Münchener Zentrale gesteuert wird.

Ich habe als Junior Kontakterin für Media-Markt Russland angefangen. Das ist eine Schnittstelle zwischen den einzelnen Märkten in Russland und dem ganzen Werbeproduktionsprozess im Haus. Die Arbeit macht richtig viel Spaß.

Inwiefern hat Sie Ihr Studium auf Ihre derzeitige Tätigkeit vorbereitet?

Da mein Studium an der Hochschule Anhalt eine internationale Ausrichtung hatte und mit allermöglichen praxisbezogenen Seminaren und Gruppenarbeiten ausgestattet wurde, ist es mir gelungen mich recht schnell mit meinen Aufgaben vertraut zu machen und die Probezeit erfolgreich durchzustehen.

Wie hat Ihnen Ihr Studium an der Hochschule Anhalt gefallen?

Das Studium an der Hochschule Anhalt und den Studiengang International Business werde ich auf jeden Fall weiterempfehlen. Der Studiengang öffnet für jeden die Türe in eine erfolgreiche Zukunft.

Im Sommersemester 2011 waren Studierende der Staatlichen Universität für Wirtschaft und Finanzen St. Petersburg für eine Woche zu Besuch an der Hochschule Anhalt. Die Studierenden haben dabei Projekte zur Interkulturellen Kommunikation durchgeführt. Es folgt eine Auswahl der Projektergebnisse.

Verbale und nonverbale Kommunikation

Alle Menschen sind von der Geburt gleich aber da Sie in verschiedenen Ländern und Kulturen wachsen, haben Sie Unterschiede in ihrem Verhalten.

Verbale und nonverbale Kommunikation ist es wie die Menschen die Information mit Hilfe der Wörter, der Gesten, der Mimik und der Emotionen übergeben. Die Bewohner jedes Landes haben die Besonderheiten in ihrem Verhalten deswegen haben wir uns entschieden diese Besonderheiten am Beispiel Deutschen und Russen anzusehen.  Den Rest des Beitrags lesen »

Sonntag, 16.10.2011

Mit strahlend blauem Himmel & sonnigen Temperaturen verabschiedete sich unsere Gruppe vom Berliner Flughafen und machte sich gegen 12 Uhr mittags auf den Weg nach St. Petersburg. Nach einem zweistündigen Flug – welcher mit Aufregung, Erwartungen und Vorfreude verbunden war – wurden wir von den russischen Studenten und Professoren herzlich im verregneten St. Petersburg empfangen. Da es keinerlei Probleme bei der Einreise gab, galt es uns nun zur „Universität für Wirtschaft und Finanzen“ bzw. ins angrenzende Wohnheim zu bringen. Dies gestaltete sich auf den ersten Blick recht unkompliziert, da wir einen durch die russischen Studenten organisierten Transfer gewährleistet bekamen. Allerdings wurde schnell klar, dass es sich für drei Kommilitonen von uns zu einer höchst amüsanten und zugleich spektakulären Fahrt entwickeln sollte. Den Rest des Beitrags lesen »